Kultur und Historie - eine Gemeinde mit Hintergrund
| Die Ursprünge Willingshausens reichen weit zurück. Im Jahr 1106 wurde der Ort zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Ab 1443 gehörte Willingshausen der Grafschaft Ziegenhain an, als es als Lehen an den Landgrafen Ludwig von Hessen fiel. Mit dem Erwerb der Gerichtsbarkeit durch die Herren von Schwertzell 1489 und der stetigen Vergrößerung erlangte die Gemeinde mehr und mehr an Bedeutung. Der 30-jährige wie auch der 7-jährige Krieg brachten viel Leid und Zerstörung; mit der neuen Kurhessischen Regierung in der Zeit ab 1815 aber kehrte Frieden ein und kulturelles Wachstum begann.
Die Gründung der Malerkolonie durch Gerhardt von Reutern und Ludwig Emil Grimm während dieser Epoche lockte zahlreiche große Maler wie Ludwig Knaus, Carl Bantzer oder Wilhelm Thielmann in die Schwalm und sorgte dafür, dass Willingshausen weltweit bekannt wurde. Neben der Schwälmer Tracht und der Rotkäppchen-Geschichte erlangte die Gemeinde so große kulturelle Bedeutung.
Der zweite Weltkrieg ging zwar auch an der Malerkolonie nicht spurlos vorbei, konnte aber die kulturelle Weiterentwicklung der Gemeinde bis in die heutige Zeit nicht stoppen, und so blickt Willingshausen zum einen stolz auf seine Historie und zum anderen erwartungsvoll in eine bunte und vielfältige Zukunft, die wie bisher eng mit der Geschichte unserer Malerkolonie verknüpft sein wird. |
Rundgang durch Willingshausen
...und heute?
Willingshausen hat nicht nur Historie, sondern auch moderne Vielfalt zu bieten. Was genau erfahren Sie
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Unser Buchtipp
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Die Künstlerkolonie Willingshausen
von Bernd Küster
Willingshausen in der hessischen Schwalm gehört zu den ältesten...









