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Ulrich Harder ─ Hessische Landschaften in der zeitgenössischen Malerei

© Ulrich Harder

Mit seinen hoch illusionistischen Landschaftsbildern erweitert der 1963 geborene Ulrich Harder das von Carl Bantzer postulierte Thema „Hessen in der Malerei“ um zeitgenössische Beiträge zur modernen Kunst.

Zunächst vertiefte er durch das mit dem Magistergrad abgeschlossene Studium der Kunstgeschichte und der Graphik & Malerei an der Philipps-Universität Marburg die theoretischen und praktischen Grundlagen für seine Entwicklung zum Landschaftsmaler. Bedingt durch sein Stipendium in Willingshausen im Jahr 2000 haben sich die Landschaften der Schwalm und der angrenzenden Landkreise zu einem wesentlichen und dauerhaften thematischen Schwerpunkt im kreativen Schaffen von Ulrich Harder entwickelt. Das künstlerische Empfinden für die auch ein Jahrhundert nach Carl Bantzer noch vorhandenen ästhetischen Qualitäten der nord- und mittelhessischen Kulturlandschaften teilt Ulrich Harder mit ihm und den weiteren Vertretern der ehemaligen Willingshäuser Künstlerkolonie. Doch sind Harders Landschaften nie nostalgisch, sondern immer als zeitgenössisch erkennbar. Moderne Komponenten wie Hochsitze, Traktoren, Kondensstreifen oder Windräder unterschlägt er nicht, aber er macht sie auch nicht zur wesentlichen Bildaussage.

Ulrich Harder inszeniert nicht das Landleben, sondern das Land, entstanden als Kulturlandschaft durch Nutzung und Bearbeitung des Menschen, ergänzt um die Wirkung der wechselnden Tages- und Jahreszeiten, umgesetzt in eine künstlerische Komposition, die Harders persönlichen Begriff von Schönheit abbildet.

Di-So 14-17 Uhr, Sa/So/Feiertage auch 10-12 Uhr,
Eintritt 4 €, Schüler, Studenten, Unterstützungsberechtigte mit Nachweis 2 €, Kinder bis 14 Jahre frei